Ich sehe das GÖTTLICHE in Dir!

von Silke Bader (Kommentare: 1)

Die Adventszeit hat begonnen und damit hält eine wundervolle Schwingung Einzug, die uns in unserer spirituellen Entwicklung unterstützt. Symbolisch entfachen wir an jedem der vier Adventssonntage ein weiteres Licht und bringen so die Lichtkraft in unser Heim und Leben. Wir setzen damit ein Zeichen gegen die äußere Dunkelheit, bis an der Wintersonnenwende die längste Nacht erreicht ist und der Verlauf wieder aufwärts geht.

Der November war mit seinen Energien ein wahrer Schmelztiegel und hat viele innere Prozesse angestoßen. Für die persönliche Entwicklung sind auch diese Phasen wichtig und wertvoll, denn nur wenn wir unsere inneren Tiefen kennen, können wir immer mehr Halt in uns selbst finden und unsere innere Stabilität stärken. In einer Zeit, in der sich die äußeren Strukturen in beschleunigter Form wandeln, sind wir herausgefordert, in die Eigenverantwortung zu wachsen, unsere persönlichen Werte zu bestimmen und unseren Lebenskurs daran zu orientieren. Wahre Werte finden wir im spirituellen Bewusstsein, z. B. Liebe, Mitgefühl, Dankbarkeit, Friedfertigkeit, um nur einige zu nennen. Wenn wir uns an diesen Werten orientieren, schöpfen wir täglich neue Kraft, um unser Bestes zu geben und das Leben liebevoll zu gestalten.

Jetzt in der Adventszeit bekommen wir reichlich Unterstützung aus den geistigen Welten. Denn dies ist die Zeit der lebendigen Christusliebe, die auch in unseren Herzen das Christusbewusstsein entfacht. Durch die hochschwingenden Energien dieser Zeit öffnet uns der Kosmos ein Tor zur Liebe, so dass wir das Mysterium der Liebe immer mehr erkennen und fühlen können. Der Segen dieser Zeit liegt darin, eine noch tiefere Herzöffnung zu erfahren und dadurch in die Verbundenheit mit dem Göttlichen, die immer war, ist und sein wird, einzutauchen. So kann der uralte Schmerz des sich Getrenntfühlens erlöst werden. 

Im letzten Blogartikel „Lebe Deine Wahrheit“ berichtete ich von der Zeitqualität, die uns Ent-Täuschungen bescheren kann und damit von alten Illusionen befreit. Zugegeben, diese Prozesse sind schmerzhaft, aber rückblickend zutiefst heilsam und befreiend. Die aufrüttelnden Phasen dürften nun durchlaufen sein und jetzt geht es ans Aussortieren. Zurzeit erlebe ich klare und eindrückliche Träume. Über die Traumebene wird der Prozess der inneren Neusortierung unterstützt, vor allem auf unterbewussten Ebenen, die uns im Tagesbewusstsein nicht zugänglich sind. Auf der spirituellen Ebene haben wir nun die Chance, in ein noch tieferes Gewahrsein der göttlichen Liebe einzutauchen und unsere ganz persönliche Verbindung zum Schöpfer, jenseits aller Gottesbilder, zu erleben. Nutze diese Zeit also für Meditation und Innenschau und bitte die Engel, Dich in diesem Prozess der vertieften Erkenntnis zu unterstützen. Denn sie stellen die Lichtbrücken zur göttlichen Quelle dar und helfen uns, das göttliche Licht als unsere wahre Natur und innere Kraft zu erkennen.

Menschen, die eine Nahtoderfahrung hatten, berichten von einem strahlend hellen Licht, das sich wie pure Liebe anfühlte und von dem sie sich – wie ein Nachhause kommen - unbeschreiblich stark angezogen fühlten. Und Mystiker/innen, wie z. B. Hildegard von Bingen, Meister Eckhart oder Rumi hatten zu allen Zeitaltern und aus unterschiedlichsten Traditionen kommend ganz persönliche Gotteserfahrungen, die sie als Quelle reiner Liebe beschrieben. Und so siehe die Advents- und Weihnachtszeit als Einladung, dieses Mysterium für Dich selbst noch tiefer zu ergründen. Unsere Seele hat sich bewusst in die Dualität des irdischen Lebens inkarniert, um sich selbst und ihre Verbundenheit mit dem göttlichen Ursprung zu erkennen und aus dieser Kraft ein sinnerfülltes Leben zu gestalten. Auf dem irdischen Lebensweg begegnen wir immer wieder unseren eigenen Begrenzungen, die uns noch vom Erleben der göttlichen Liebe trennen. Und genau darin liegt die große Chance zur Selbsterkenntnis und zum Wachsen und Reifen.

Und so gebe ich Dir zum Vertiefen heute ein Mantra mit in diese Adventszeit:

Namasté – Ich sehe das Göttliche in Dir!

Lass dieses Mantra in Deinem Herzen und in Deinem Geist schwingen und beobachte einmal, was sich in Deinen persönlichen Begegnungen dadurch verändert. In jedem Menschen, in jedem Lebewesen leuchtet der göttliche Funke, über den wir miteinander eins und verbunden sind. Dieses Gewahrsein fördert ein liebevolles und friedfertiges Miteinander und lässt uns unsere trennenden Bewertungen und Beurteilungen überwinden. So kann sich der Zauber der Liebe in Deinem Herzen entfalten und auf alles in Deiner Umgebung verströmen.

Ich wünsche Dir eine segensreiche, leuchtende Adventszeit mit viel Zeit für Muße, auf dass sich Deine spirituelle Kraft stärken und erneuern kann.

In liebevoller Verbundenheit grüße ich Dich von Herzen


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Kommentar von Kerstin |

Liebe Silke,
ich empfinde es so befreiend, dass Du von Christusliebe und auch vom Heiland sprichst. Dies ist nicht überall gern gesehen aber spricht mir aus dem Herzen.
Meine Erfahrung ist, dass die Christusliebe die Gegensätze in uns vereinigen kann, jeden von uns bedingungslos annimmt und das immer wieder neu und dass Christus jeden auch schweren Lebensweg mitgeht, wenn man das möchte. Zugang zu ihm finde ich vor allem im Gebet, auch in mancher Musik und auch in Menschen, die sich ihrer Christusliebe nicht immer bewußt sein müssen und sie trotzdem leben.
Spannend finde ich auch, dass Christus schon in Gottes Sinn war vor Erschaffung der Welt. (vgl. Kolosser 1,15f)

Euch allen wünsche ich eine friedvolle harmonische Adventszeit und Weihnachtszeit.
Dir, liebe Silke ganz lieben Dank für Deine Zeilen, auch für Euer Fühlgebet. Es ist wunderschön.
Herzliche Grüße
Kerstin

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